Rythmische Reggaeklänge, entspanntes Lebensgefühl, Traumstrände und ein Klima das die meisten von uns neidisch werden lässt: Das sind die Dinge die den meisten Leuten beim Gedanken an Jamaica als erstes in den Kopf kommen – und das zu Recht.
Jamaica liegt mitten in der Karibik, rund 160 Kilometer südlich von Kuba, 160 Kilometer westlich von Haiti und 630 Kilometer östlich vom Festland Mittelamerikas. Es ist eine der größeren Inseln der Karibik mit einer Fläche von etwa 10.991 km² und knapp fünf Millionen Einwohnern – genug der Zahlen.
Schon immer war diese Insel ein sehr beliebtes Urlaubsziel, sowohl bei amerikanischen als auch bei immer mehr werdenden europäischen Touristen kann Jamaica immer mehr Punkten. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Insel, während es im Norden der Insel sehr grün ist und man die Natur noch in Ihrer fast unberührten Vollkommenheit genießen kann ist es im Süden eher karg. Dazwischen gibt es noch viele weitere landschaftliche Facetten wie z.B. die Blue Mountains, eine Gebirgskette auf der Insel deren höchste Erhebung der Blue Mountain Peak mit 2256m ist.
Jamaicas Hauptstadt Kingston spielt für Urlauber in der Regel nur eine untergeordnete Rolle. Kingston ist nicht so anders wie die durchschnittliche Großstadt auf dem Rest der Welt, es ist laut, hektisch und an mancher Ecke auch ein wenig dreckig. Dennnoch gibt es hier z.B. das Bob-Marley-Museum, welches für viele Touristen ein absolutes Muss ist, sowie das „Jamaica-House“, dem Dienstsitz des amtierenden Premierministers Jamaicas.
Eine touristisch größere Rolle spielt Montego Bay welches im Nordwesten der Insel liegt und neben Kingston auch der Ort ist an dem die Flieger aus Amerika, Europa und dem Rest der Welt landen. In Montego Bay gibt es kilometerlange Sandstrände wie man Sie aus vielen Fotos und Filmen kennt, das türkisblaue Meer lädt zum Baden ein und wem das nicht gefällt der kann z.B. eine Runde Golf spielen auf dem örtlichen Golfplatz. Hier spielt sich letztlich der Hauptteil des touristischen Lebens auf der Insel ab, wer ein wenig mehr von der Insel selber und den Bewohnern mitbekommen möchte sollte sich also nicht auf Montego Bay konzentrieren.
Neben dem klassischen Tourismus mit Palmen, Strand und Sonne ist in den letzten Jahren auch eine weitere Möglichkeit des Urlaubs auf Jamaica immer relevanter geworden. Insbesondere für ein Land dessen Reichtum einigermaßen überschaubar ist kann man die Umweltpolitik Jamaicas nur lobend erwähnen. Die oben erwähnten Landschaften sind zu einem großen Teil noch unberührt und relativ frei von Umwelteinflüssen, dementsprechend ist Jamaica mittlerweile auch bei jedem der einfach nur unberührte Natur genießen will ein Urlaubsziel was eine Überlegung mehr als wert ist. Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang ist die sogenannte „Pedro Bank“, eine riesige Sandbank vor der Südküste von Jamaica die unter Anderem ein wunderschönes Korallenriff beherbergt. Aber auch für alle die mit Tauchen nicht viel anfangen können lohnt sich eine Fahrt hierhin: Die Sandbank ist unberührt von Menschen und ein Naturschutzgebiet.
Am Abend kommt auf Jamaica keine Langeweile auf, das Angebot im Nachtleben ist sehr vielseitig wobei man sagen muss das es oft so ist dass es ein Nachtleben für Touristen gibt und eines für die Einheimischen – wer wirklich was erleben möchte sollte sich zumindest teilweise unter die Einheimischen mischen, ansonsten ist es in Montego Bay noch am ehesten so dass es eine gesunde Mischung gibt. Es gibt eine Vielzahl von Bars und Restaurants in denen man den Abend zu der typischen Reggaemusik verbringen kann. Am authentischsten ist das Nachtleben auf Jamaica noch in Kingston, dort trifft man auch deutlich weniger Touristen und kann voll in die nächtliche Atmosphäre eintauchen. Auch hier gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs in denen das Leben tobt und man viele Menschen kennenlernen kann.
Kommentare:
Fabian Kampe schrieb am 05.02.10 um 21:18:
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